Youtube-Kanäle
Aus Bloghandbuch
Die Plattform youtube für Videos gehört neben der Freien Enzyklopädie Wikipedia und dem google-Imperium zu den bekanntesten Web2.0-Diensten.Diese drei Dienste und Plattformen bzw. Unternehmen sind selbst den meisten Menschen geläufig, die noch nichts von Web2.0 gehört haben und das Internet kaum nutzen.
Inhaltsverzeichnis |
Youtube-Accounts
Bei der Online-Plattform youtube lassen sich – genauso wie bei allen anderen Web2.0-Diensten – Benutzerkonten (Accounts) anlegen.
Mit einem eigenen Benutzerkonto können nun nicht nur Videos hochgeladen und die eigenen Videos verwaltet werden.
Wie bei den meisten Web2.0-Plattformen ist das Benutzerkonto der Zugang zur Community (Gemeinschaft) und berechtigt zu:
- Bewertung von Videos;
- Kommentieren von Videos;
- speichern von Favoriten (merken von einzelnen Videos);
- abonnieren der Videos anderer Benutzer!;
- anlegen und verwalten von Kontakten;
- organisieren des eigenen Benutzerkontos: → hier der eigene "Kanal";
- sichtbar machen der eignen Abonnoments, Favoriten, Bewertungen, Kontakte, ...;
usw.
Der Trend zu Youtube-Kanälen
Nachdem youtube schon vor Jahren in der öffentlichen Wahrnehmung und Diskussion eingeschlagen hat (siehe den Abschnitt zum Strukturwandel durch Youtube)
und nachdem von Beginn an einzelne auf die Plattform hochgeladene Videos für Furore gesorgt haben,
→ setzt sich nun die Nutzung der Plattform für eigene kleine "Fernseh-Kanäle" durch.
Dieser Entwicklung wird nicht nur durch Privatpersonen und kleine Freie Medien vorangetrieben, sondern zunehmend auch durch großen Unternehmen und Konzernen, die professionell aufbereitete Inhalte (Content) auf eigene offzielle Benutzerkonten stellen.
Professionelle Medien und Unternehmen nutzen Youtube
An dieser Stelle nur als einfaches und eindrückliches Beispiel für den professionell agierenden Konzern mit offiziellem Youtube-Kanal:
Ähnliche Beispiele gibt es erstens noch jede Menge und zweitens werden es laufend mehr Medienhäuser, Unternehmen, Konzerne, Interessensvereinigungen, professionell agierende Organisationen, die solche Auftritte im Web2.0 aufbauen und nutzen.
Freilich ist diese Entwicklung im anglo-amerikanischen Raum bereits viel weiter fortgeschritten.
In Deutschland ist dieser Trend dabei, gerade anzukommen (Beispiele):
- Kanal des öffentlich-rechtlichen ZDF
- offizieller Pro7 Kanal – vom Unternehmen gesichert, aber noch nicht bespielt
Es ist anzunehmen, dass früher oder später auch der österreichische Rundfunk nachziehen wird (schreibe ich heute mit Stand 29.4.2008).
Update:
An amüsantes und symptomatisches Beispiel für professionelle Medien mit eigenem Youtube-Kanal gibt es seit dem 27.8.2008. Die Wiener Stadtzeitung 'Der Falter', also ein wöchentlich erscheinendes Printmedium, hat einen Youtube-Kanal eingerichtet:
private Kanäle als typische Web2.0-Medien
ein Kompromiß zwischen professionellem Jounalisten und privatem Kanal:
Freie Medien mit Youtube-Kanal
Youtube-Kanäle der ArbeitnehmerSeite
siehe dazu den eigenen Eintrag für Videos und Kanäle aus der Spähre bzw. mit Bezug zur ArbeitnehmerSeite.
Strukturwandel durch Youtube
...
