Suchmaschinenanbieter

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Suchmaschinen nehmen im Internet eine zentrale Rolle ein. Ohne sie wäre es schwer möglichst gezielt Informationen zu finden und sich durch die immense Datenflut zu bewegen. Aber Suchmaschine ist nicht gleich Suchmaschine. Zum einen gibt es Suchmaschinen die auf bestimmte Anwendungsfälle hin optimiert sind. Zum Anderen, die von uns täglich benutzten Websuchmaschinen, wie Google oder Yahoo.


Arten von Suchmaschinen

Es gibt unzählige Arten von Suchmaschinen. Ein Merkmal zur Kategorisierung von Suchmaschinen ist, die Quelle aus der die Daten kommen. So kann man Suchmaschinen in folgende Kategorien unterteilen:

  • Web-Suchmaschinen: wie zum Beispiel: Google, Bing oder Yahoo
  • vertikale Suchmaschinen: das sind Suchmaschinen die nur einen bestimmten Bereich des WWW durchsuchen. Zum Beispiel Personensuchmaschinen wie yasni.
  • Intranetsuchmaschinen: beschränken sich auf ein internes Netz. Zum Beispiel ein Firmen-Intranet.
  • Usenetsuchmaschinen: beschränken sich auf das Usenet.
  • Enterprise Search Suchmaschinen: ermöglichen eine zentrale Suche über verschiedene Datenquellen innerhalb eines Unternehmens, wie z.B. Fileserver, Wikis, Datenbanken und Intranet.
  • Desktop Suchmaschinen: durchsuchen den lokalen Datenbestand eines einzelnen Computers.


Web-Suchmaschinen

Für die meisten Menschen gehören Websuchmaschinen zu den bekanntesten und am häufigsten benutzten Suchmaschinen. Anbieter wie Google, Bing oder Yahoo zählen hier zu den populärsten.


Probleme und Risiken

Auch wenn Suchmaschinen unser tägliches Leben erleichtern, so bergen sie auch gewisse Risiken. Von den großen Anbietern ist längst bekannt, dass sie umfangreiche Profile ihrer NutzerInnen erstellen, um ihnen dann beispielsweise personalisierte Werbung anzuzeigen.

Mit diesem Nutzerprofil weiß Google (oder jeder andere Anbieter, dessen Suchmaschine du verwendest) wer du bist, welche Surfgewohnheiten du hast und wahrscheinlich sogar wie es dir finanziell und gesundheitlich geht. Auch wenn du nicht bei Google eingeloggt bist, kann Google dich aufgrund deines Surfverhaltens ziemlich eindeutig identifizieren und dir so wieder personalisierte Werbung und Suchergebnisse anzeigen. Und je intensiver du eine bestimmte Suchmaschine benutzt, desto detaillierter wird dein über dich gespeichertes Profil.


Datenschutzfreundliche Web-Suchmaschinen

Es gibt aber mittlerweile auch einige Anbieter von datenschutzfreundlichen Suchmaschinen, die es sich auf die Fahne geschrieben haben, so wenig wie möglich an Daten von den NutzerInnen zu speichern und zu verarbeiten. Diese Suchmaschinen hatten lange Zeit den Ruf wesentlich schlechtere Suchergebnisse zu liefern, als die großen Anbieter. Das ändert sich jedoch in zunehmenden Maße, so dass diese Suchmaschinen für den Großteil des alltäglichen Gebrauchs gut geeignet sind.

Startpage.png
Bekannte alternative Suchmaschinen:

startpage.com verwendet im Hintergrund die Google Suchmaschine. Bevor jedoch deine Suchanfrage bei Google eintrifft, entfernt startpage.com alle personenbezogen Daten und anonymisiert die Suchanfrage.

Duckduckgo.png

DuckDuckGo, eine weitere datensparsame Suchmaschinen, bietet den NutzerInnen ebenfalls den Vorteil, anonyme Suchanfragen stellen zu können. Auch werden keine Nutzerprofile erstellt und keine personalisierten Suchergebnisse generiert.

Probiere es ruhig mal aus!