Feedly

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Beispiel eines feedly Benutzerkontos mit mehreren abonnierten feeds in unterschiedlichen Ordnern
feedly ist ein Feedreader, also ein Web2.0-Dienst, der es Dir bequem ermöglicht beliebig viele Internetseiten immer im Blick zu haben.

Du kannst durch das Abonnieren von feed-fähigen Webseiten, wie zB.: Blogs oder Nachrichtenseiten, deinen Nachrichtenüberblick schnell und einfach organisieren.

feedly bietet in dem Sinne etwas an, was wir als "dynamischen und benutzerdefinierten Pressespiegel" bezeichnen könnten. Als Nutzerin oder Nutzer habe ich laufend in der Hand, welche Blogs und Webseiten ich abonnieren will, wo und wie ich das Abonnierte ablegen will, wann ich mich meinen Abos widmen will und was ich mit interessanten und was mit uninteressanten Artikeln und Beiträgen machen will.

Nachdem der Google Reader mit Juli 2013 eingestellt wurde, hat sich feedly als beliebte Alternative hervor getan. In dieser Anleitung soll Dir gezeigt werden, wie Du feedly einrichtest, wie Du damit im Alltag deinen Informationsfluss bewältigen kannst und welche nützlichen Optionen bereitgestellt werden.


Der Dienst feedly

... ist erreichbar unter


Wann macht die Nutzung von feedly Sinn?

Hast Du nur einen oder zwei Blogs abonniert und bei diesen vielleicht das Angebot der Emailbenachrichtigung genutzt, dann ist das allein noch kein Grund einen feed-Reader wie feedly zu nutzen.

Ein Dienst wie feedly macht Sinn, wenn mehrere "feeds" abonniert werden und wenn dieses Abonnieren zentral, einfacher und übersichtlicher organisiert werden soll. Die Leistungsfähigkeit von feedly steigt mit der Anzahl der abonnierten Blogs und Webseiten an, und sie steigt mit der Häufigkeit, mit der man feeds abonniert oder wieder abbestellt an.

Besonders nützlich ist feedly für:

  • die Öffentlichkeitsarbeit: praktische und leicht administrierbare Beobachtung dessen, was sich in der Blogsphäre tut, Nachrichtenseiten von der APA abwärts sind abonnierbar!
  • Interessierte an Gegenöffentlichkeiten: sehr viel an kritischer Gegenöffentlichkeit findet heute im WWW statt, das meiste ist bereits abonnierbar.
  • Bloggerinnen und Blogger: sehen, was andere schreiben und machen, auf Debatten und auf Content von Anderen antworten und aufbauen; über die Beobachtung anderer BloggerInnen lernen und Anregungen erfahren; ein Archiv interessanter Einträge ansammeln und dieses Archiv für die eigene BlogArbeit nutzen.


Vorteile von feedly

Die paar der nützlicheren Vorteile sind:

  • feeds können zentral über eine einzige Seite verwaltet werden;
  • feeds können in Ordnern organisiert werden;
  • das Abonnieren ebenso wie das Abmelden von feeds oder das Ändern der Einstellungen für abonnierte feeds funktioniert schnell und einfach;
  • man hat von jedem Internetanschluss aus Zugriff auf seine Abonnements;
  • zentraler Überblick, bei welchen Abos neue Einträg (Artikel) publiziert wurden;
  • die Summe der Einträge kann schnell überlesen werden, einzelne Einträge können mit einfachem Klick für später vorgemerkt werden;
  • die feedly-Oberfläche ergibt automatisch eine Lesezeichenablage für alles, was man abonniert hat;
  • der einzelne Eintrag ebenso wie das übergeordnete Blog oder die Webseite sind mit einem Klick erreichbar;
  • Einträge können relativ unabhängig von der Layoutgestaltung des Blogs oder der Webseite in einer standardisierten Formatierung gelesen werden.
  • die Einbindung von feedly in vielen mobilen Apps, machen auch das Lesen von unterwegs mit dem Smartphone sehr einfach
  • Teilen von besonders interessanten Informationen mit KollegInnen, durch sogenannte "Social Features"


feedly nutzen

Hier folgt eine "How to"-Anleitung für die Nutzung von feedly.

Anmerkung: die feedly Oberfläche ist derzeit nur in englischer Sprache verfügbar. Wenn du diese Anleitung durchgehst, sollte das aber kein Problem für dich darstellen.


Benutzerkonto anlegen

Der erste Schritt:

  • auf feedly.com gehen und auf Login klicken.
  • Du benötigst derzeit noch einen Google-Account um dich bei feedly anzumelden. Das wird sich jedoch demnächst ändern, so dass Du Dich auch unabhängig von Google dort anmelden kannst.

Solltest Du noch keinen Google-Account haben, musst Du Dir nun einen Account registrieren. Den Link zum «Registrieren» findest Du oben rechts, nachdem du auf Login geklickt hast. (Später musst Du Dich hier nur mehr mit Email-Adresse und Passwort «Anmelden».)


Feedly2.png


Anonsten benutze zum Anmelden einfach Deine bestehenden Zugangsdaten Deines Google-Accounts.

*Anmerkung: solltest Du bisher den Google Reader benutzt haben und Dich jetzt das erste Mal bei feedly einloggen, so werden Deine bestehenden Google Reader Daten automatisch umgezogen. Das heißt, Deine abonnierten Webseiten und Blogs solltest Du kurz nach der Anmeldung bei feedly sehen.


  • Um ein Benutzerkonto zu registrieren sind folgende Angaben notwendig:

eine Email-Adresse, ein Passwort und ein Geburtsdatum.


Googlereader2.png


  • Hinweis: Das Häckchen bei "Ich stimme den Nutzungsbedingunen und der Datenschutzerklärung von Google zu." muss gesetzt werden um fortfahren zu können.

Dein Account ist erstellt. Du hast noch keine Inhalte abonniert und siehst dementsprechend auch noch nicht wirklich viel.


Feedly3.png


Hier kannst Du nun neue Blogs oder Webseiten abonnieren (Add Content) oder bestehende Feedreader Daten importieren (Import OPML). Was es mit Zweiterem auf sich hat, liesst du hier nach. Wir konzentrieren uns erstmal auf ein ganz frisches Konto, ohne bestehende Abonnements.


Blogs abonnieren

Das Abonnieren von Blogs und anderen Webseiten funktioniert ganz einfach, indem Du

  • links auf «Add Content» klickst,
  • dort im Suchfeld die entsprechende "Blog oder Feed URL" hinein kopierst,
  • anschließend auf das «+» klickst.
  • Jetzt kannst Du noch optional einen ansprechenden Titel und Kategorien (was hier mit Ordnern gleich zu setzen ist) vergeben. Beides erleichtert Dir später das Finden und Sortieren Deiner feeds, vor allem wenn Du viele feeds abonniert hast.
  • Zum Abschluss klicke einfach auf «Add» und Du hast deinen ersten feed mit feedly abonniert.

Danach siehst Du in der linken Spalte Deine abonnierten Feeds und im restlichen Fenster den Inhalt des Feeds.

Solltest Du Deine Feeds nicht sehen, bist Du wahrscheinlich noch in der Add Content Ansicht. Klicke einfach oben links auf My Feedly und du bist wieder in der normalen Ansicht.


Feedly4.png


Versuchsweise kann auch nur der Name eines Blogs oder einer Seite eingegeben werden. Manche Blogs oder Webseiten werden von feedly auch so gefunden, auf Nummer sicher geht man allerdings, wenn man gleich den "richtigen feed" eingibt.

feedly sucht nun alle verfügbare feeds. Es kann sein, dass nur ein verfügbarer feed (reicht ja auch) angezeigt wird, oder dass mehrere alternative feeds angeboten werden. Mit Klick auf den Titel des feeds, bekommst Du eine Vorschau des Inhalts angezeigt. Das ist hilfreich wenn mehrere feeds gefunden werden und Du nicht so richtig weißt, welchen Du abonnieren sollst.


Feedly5.png


Ist der richtige feed gefunden, klickst Du einfach auf die «+» Schalfläche (neben dem gefundenen Feed).


Feedly6.png


Jetzt kannst Du noch den Titel des feeds ändern, wenn dieser deiner Meinung nach nicht aussagekräftig genug ist. Du kannst hier auch gleich deinen Feed einer Kategorie bzw. einem Ordner zuordnen. Dazu aber weiter unten mehr.

Klicke anschließend auf «Add» und du hast somit deinen ersten feed bei feedly abonniert.

Diesen Vorgang solltest Du nun gleich ein paar mal mit mehreren unterschiedlichen feeds wiederholen. Blog-Empfehlungen findest Du hier unter der Auflistung von Blogs der Arbeitnehmerseite.
Zu interessanten Blogs, die man mal probeweise abonnieren könnte, kommt man auch über die Blogroll anderer Blogs.


feeds und Beiträge lesen

Nachdem Du nun einen oder mehrere feeds abonniert hast, werden Dir neue bzw. ungelesene Artikel durch das fett markierte «All» (in Klammern steht die Zahl der neuen Artikel) gekennzeichnet. Mit einem Klick darauf, gelangst Du zu den neuen Artikeln.


Feedly7.png


Die Beiträge können schnell überflogen werden. Sie lassen sich sortieren. Mit einem Klick auf den Titel eines Eintrags kann sofort zur originalen Quelle gesprungen werden.

Beiträge, die uninteressant erscheinen können getrost übergangen werden. Sie werden beim nächsten Aufruf des feeds nicht mehr angezeigt werden. Was aber, wenn man sich einen interessanten Beitrag hier in feeldy merken möchte? Das kann mit einem einfachen Klick auf das Lesezeichen-Symbol, unter dem Titel des Artikels gemacht werden. Das Lesezeichen-Symbol wird daraufhin grün.


Feedly8.png


Alle auf diese Art gemerkten Artikel, lassen sich anschliessend auch im Ordner Saved For Later wiederfinden. Möchte man das wieder rückgängig, klickt man einfach noch mal auf das Lesezeichen-Symbol des jeweiligen Artikels.


Ein Tipp:
Wenn die feeds (Abonnements) in Ordnern organisiert sind, dann funktioniert das schnelle Überfliegen der neuen Meldungen, Artikel und Beiträge noch schneller. Du klickst schlicht einen Ordner an und bekommst im rechten Fensterbereich alle neuen Einträge der im Ordner zusammmen gefassten Abonnements (feeds) angezeigt.

Nichts desto trotz kann weiterhin auch jeder feed einzeln abgerufen werden.


feed-Abonnements in Ordnern organisieren

Hast Du ausreichend feeds abonniert, so dass das feedly Benutzerkonto tatsächlich zum komfortablen, dynamischen Pressespiegel mutiert, so zahlt sich bald das Gruppieren von Abonnements in Ordner aus.

Dazu klickst Du einfach auf Organize, hier werden Dir Deine abonnierten feeds angezeigt. Um einen neuen Ordner zu erstellen, ziehe einfach einen feed auf '"New Category'", dann wirst Du aufgefordert diesem Ordner (hier als Category bezeichnet) einen Namen zu geben. Klicke auf "'Create'" und Du hast einen Ordner erstellt. Du kannst so beliebig viele Ordner erstellen und einzelne feeds in den Ordnern hin und her verschieben.

Tipp: Solltest du mehr als 5 feeds in einem Ordner abgelegt haben, klicke einfach auf more sources um Dir alle feeds eines Orderns anzeigen zu lassen.


Feedly9.png


Du siehst jetzt auch in der linken Spalte alle Deine Ordner. Um Dir den Inhalt anzeigen zu lassen, klicke einfach auf den Pfeil neben dem Ordner. Hier kannst Du jetzt auch bequem einzelne feeds ansteuern.


Feedly11.png


Ähnlich wie das Erstellen von Ordnern, lassen sich diese auch wieder umbenennen. Dafür gehst Du wieder in das Organize Menü, wenn du mit der Maus rechts neben den Ordnernamen fährst, wird ein Bleistift und ein X eingeblendet. Mit Klick auf den Bleistift kannst du den Ordner umbenennen (Rename Category). Ändere hier einfach den Titel und klicke dann auf Rename.


Feedly12.png


Bist Du mit diesen Schritten fertig, so hast Su die grundlegenden Fähigkeiten an der Hand, um feeds und Ordner in feedly zu integrieren und diese nach Deinen Wünschen zu strukturieren. Damit sollte es Dir nun ein Leichtes sein, einen Überblick über, die für dich wichtigen, Blogs, Nachrichten und Webseiten zu haben.


Abonnements stornieren

Ein Abo wieder zu kündigen ist bei feedly einfacher als in den meisten anderen Fällen im täglichen Leben.

Dafür hast Du 2 Möglichkeiten. Sei hierbei aber bitte vorsichtig! Momentan fragt Dich feedly beim Löschen von feeds oder Ordnern nicht noch mal, ob Du das wirklich löschen möchtest. Nach einem Klick auf die entsprechende Schaltfläche ist es weg. Hier besteht seitens feedly noch Nachbesserungsbedarf, da jeder mal unbeabsichtigt auf die falsche Schaltfläche klicken kann.

Wenn Du nur einen feed löschen willst, klicke in dem entsprechenden Ordner den feed an und dann neben dem Namen des feeds auf die remove Schaltfläche. Der feed ist nun gelöscht.


Feedly14.png


Möchtest Du gleich einen ganzen Ordner, samt allen darin befindlichen feeds löschen, klicke auf Organize und hier auf das X neben dem Ordnernamen. Mit dem Klick wird der Ordner mit allen feeds gelöscht.


Feedly15.png


Gerade das einfache und schnelle Stornieren eines Abonnements legt nahe, dass man immer wieder mal ein Abonnement für ein Blog eingeht, das man noch nicht kennt. Einfach probeweise einige Zeit lang ein Abo versuchen, weil:
wenn's nicht gefällt, ist es mit drei Klicks wieder abbestellt. Und das auch noch sicher.


weitere Optionen

Neben diesen grundlegenden Einstellungen und Verwaltungsmöglichkeiten bietet Dir feedly noch mehr sinnvolle Optionen, die hier kurz vorgestellt werden sollen.


Ansicht ändern
Feedly16.png
feedly stellt dir 5 verschiedene Ansichtsoptionen zur Verfügung, die sich im Einzelnen auch etwas unterschiedlich bedienen lassen.

Du erreichst die unterschiedlichen Ansichten mit dem Zahnrad-Symbol (Einstellungen) oben rechts. Dort kannst du zwischen den verschiedenen Ansichten auswählen:


  • Listen Ansicht (Titles)


Feedly17.png


ist vor allem geeignet wenn man viele feeds abonniert hat und sich schnell einen Überblick anhand der Überschriften verschaffen will. Das ist vor Allem für die Leute geeignet, die entweder lieber mit Text arbeiten oder die schon anhand der Überschrift entscheiden, ob sie der Artikel interessiert oder nicht. Die Artikel werden als gelesen markiert, wenn man eine Überschrift anklickt und die Artikelvorschau sieht.


  • Magazin Ansicht (Magazine)


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ist für Leute geeignet, die sich auch gerne an Grafiken orientieren. Hier gibt es zu jeder Überschrift einen kurzen Anreißtext und eine Grafik zum Artikel. Die Artikel werden erst als gelesen markiert, wenn die mark as read Schaltfläche angeklickt wird oder Du auf die Überschrift des Artikels klickst. Die Artikel werden hier nicht in exakter chronologischer Reihenfolge dargestellt, sondern Blockweise pro feed.


  • Zeitleiste (Timeline)


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hier werden die Artikel ähnlich wie in der Magazin Ansicht dargestellt. Unterschied hier ist, dass alle Artikel strikt nach ihrem Erscheinungsdatum gereiht werden und nicht Blockweise pro feed.


  • Kacheln Ansicht (Cards)


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hier werden den Grafiken noch mehr Platz eingeräumt, als bei der Magazin Ansicht. Mit einem Klick auf die Artikelüberschrift wird Dir auch der ganze Text eingeblendet. Die Artikel werden wieder als gelesen markiert, wenn die mark as read Schaltfläche angeklickt wird oder Du Überschrift anklickst und Dir der einzelne Artikel angezeigt wird.


  • Volle Artikel Ansicht (Full Articles)


Feedly21.png


hier werden die vollständigen Artikel angezeigt, sofern das vom feed selber unterstützt wird. Bei Nachrichtenseiten bekommt man häufig nur einen Anreißtext angezeigt. Man kann somit also quasi durch alle feeds navigieren, als würde man die entsprechenden Webseiten einzeln aufrufen. Nur wesentlich praktischer, da man nicht mehr von Hand alle Webseiten ansurfen muss und einem nur die neuen Inhalte angezeigt werden. Hier werden die Artikel automatisch als gelesen markiert, wenn man herunterscrollt und zum nächsten Artikel gelangt (die Artikelüberschriften grauen aus).


mehrere Artikel als gelesen markieren

Solltest Du alle Artikel als gelesen markieren wollen, weil Du beispielsweise im Urlaub warst, ist auch das kein Problem.

Dazu hast Du wieder mehrere Möglichkeiten:


Feedly22.png


Du kannst neben All auf die Zahl klicken (die Zahl wird durchgestrichen) um alle Artikel in einem Rutsch als gelesen markieren. Möchtest Du nur bestimmte Ordner oder einzelne feeds als gelesen markieren, klickst Du einfach die Zahl neben dem entsprechenden Ordner oder dem feed an.

Eine weitere Möglichkeit ist, indem Du auf das Zahnrad (Einstellungen-Symbol) klickst und dort unter Mark As Read auswählst:


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  • All: um alle Artikel als gelesen zu markieren.
  • Older Than One Day: um alle Artikel als gelesen zu markieren, die älter als einen Tag sind
  • Older Than One Week: um alle Artikel als gelesen zu markieren, die älter als eine Woche sind.

Somit hast Du die Wahl, ob Du alle Artikel, bestimmte Ordner oder feeds als gelesen markierst oder eine zeitliche Abstufung vornehmen willst.


Filter

Um in die Filtereinstellungen zu gelangen, klickst Du wieder auf das Zahnrad (Einstellungen-Symbol) und siehst unter Filters zwei Optionen.


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Unread Only bedeutet, dass Dir nur ungelese Artikel angezeigt. Das ist eine sinnvolle Option, da die Hauptaufgabe eines Feedreaders ist, Dir neue Inhalte anzuzeigen und Dich mit den alten und schon gelesenen Artikeln nicht mehr zu belästigen.

Oldest First ist ebenfalls sinnvoll zu aktivieren, da Dir hiermit Deine neuen Artikel in chronologischer Reihenfolge angezeigt werden. Das heißt, Du arbeitest Dich von dem ältesten (ungelesenen) Artikel, zu dem Neuesten vorwärts.


Social features

Unter Social Features versteht man einfach, das Teilen von interessanten Artikeln mit anderen Web2.0-Diensten und Social Media Plattformen. feedly bietet Dir die Integration von verschiedenen Diensten an: Google Plus, Twitter, LinkedIn, Facebook, Buffer oder das einfache verschicken per Mail an Deine KollegInnen.


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Je nachdem auf welchen Plattformen Du aktiv bist und wie Du interessante Artikel teilen willst, klickst Du auf das entsprechende Symbol unter der Artikelüberschrift. Solltest Du in dem Moment nicht bei dem jeweiligen Dienst eingeloggt sein, wirst Du dazu aufgefordert Dich einzuloggen. Danach kannst Du interessante Artikel direkt von feedly aus, auch bei diesen Diensten teilen.


Tastaturkürzel
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feedly bietet Dir auch die Möglichkeit mit Tastaturkürzeln zu arbeiten. Das heißt, Du kannst dich schnell über die feedly Oberfläche bewegen, ohne mit der Maus arbeiten zu müssen. Wenn Du Dich erst einmal an die Tastaturbedienung gewöhnt hast, wirst Du merken, dass Du Dich einiges flotter durch Deine feeds arbeitest.

Welche Tastaturkürzel es gibt, siehst Du, wenn Du auf Deiner Tastatur ? (= Shift oder Hochstelltaste und ß) drückst:

Die wichtigsten Kürzel sind:

  • g + a um zu allen ungelesen Artikeln zu kommen (All)
  • r zum Aktualisieren
  • j um zum nächsten Artikel zu springen
  • k um zum vorigen Artikel zu springen
  • s um sich einen Artikel zum später Lesen vorzumerken (Saved For Later)
  • Shift (Hochstelltaste) und a um alles als gelesen zu markieren.

Um die Übersicht mit den Tastaturkürzeln wieder zu verlassen, drücke einfach die Escape-Taste auf Deiner Tastatur.


feedly mobil nutzen
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Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, feedly auf mobilen Geräten (Smartphones und Tablets) zu benutzen. Für mobile Geräte wurde die feedly Oberfläche etwas angepasst und an bestimmten Stellen etwas verändert. Diese Änderungen sollten uns jedoch, mit unserem bisher angeeigneten Wissen, keine Schwierigkeiten bereiten.

Mobil ist feedly genauso wie am PC zu erreichen: feedly.com

Eine weitere und auch ansprechendere Möglichkeit ist die Nutzung von Apps, die feedly integrieren. Apps dieser Art gibt es für jede mobile Plattform unzählige. Zu finden sind diese im jeweiligen App Store mit dem Suchbegriff "feedly".

Auf der feedly Seite selber werden auch ein paar Apps vorgeschlagen, die du benutzen kannst.

Natürlich bietet auch feedly selber eine mobile App vom eigenen Feedreader an. Diese sieht, beispielsweise auf einem Android-Smartphone, wesentlich schlichter und aufgeräumter aus, als die Desktopvariante, bietet aber dennoch alle wesentlichen Funktionen.


Abonnement-Vorschläge

Da es hier nun mal schon um einen Dienst zum übersichtlichen abonnieren vieler feeds geht, hier gleich einige Vorschläge für Abos, die sich auszahlen könnten.

Die Vorschläge sind in Bereiche gegliedert, gleich eine Anregung für die Organisation von Ordnern.


Arbeitnehmerseitige, politische Blogs

(siehe auch die Übersicht 'Blogs' hier im BlogHandbuch, v.a. für BetriebsratsBlogs)


Nachrichtenseiten (Auswahl)


Politikerinnen- und PolitikerBlogs

Über die Übersichtsseite der PolitikBlogs lässt sich erstens die Summe der PolitikerInnenBlogs mit einem feed abonnieren.


Unter den "redblogs.at" gibt es eine Übersicht der SPÖ-FunktionärInnen, die Blogs betreiben:


Ähnlich wie bei der SPÖ hat die ÖVP eine zentrale Seite, mit allen Blogs ihrer FunktionärInnen:


Die Grünen haben auf ihrer Homepage eine Seite, über die erstens alle Blogs grüner FunktionärInnen ansteuerbar sind und zweitens auch die aktuellen Beiträge aller grünen Blogs auf einer Übersichtsseite zu lesen sind:


interessante Blogs mit web2.0-know how
  • Helge, feed: http://www.helge.at/feed/
  • Wissen belastet, feed: http://feeds.feedburner.com/wissenbelastet