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Einträge schreiben und bearbeiten

Das Schreiben und Veröffentlichen (Publizieren) eines neuen BlogEintrags ist schlicht und ergreifend die wichtigste und zentrale Funktion eines jeden Blogs. Das Herzstück.

Dass das Schreiben und Veröffentlichen eines Beitrags phantastisch einfach funktioniert ist eine Grundlage des Erfolgs des Werkzeugs "Blog".



Einen guten, übersichtlichen Beitrag schreiben

Was unterscheidet einen "guten, übersichtlichen" Beitrag von einem schlichten Beitrag.

Nun, zuerst ist das Kriterium "gut" natürlich eine Wertung und die Kriterien für einen guten Beitrag können unterschiedlich definiert werden.
Dennoch können wir ein paar Punkte als Richtlinie formulieren, die in der Praxis bewährt und anerkannt sind:

  1. ein kurzer knackiger Titel, also keine Zwei- oder Dreizeiler;
  2. ein übersichtliches Schriftbild mit Absätzen und Zwischenüberschriften;
  3. die ruhige Formatierung im Einklang mit allen anderen Einträgen im Blog;
  4. eine sinnvolle und klar verständliche Beschlagwortung;
  5. Links: der Text sollte nicht "statisch" sein;
  6. ein Umbruch nach ein, maximal zwei Absätzen;
  7. die Kontrolle auf Tipp- und Rechtschreibfehler;
  8. einen klar ausgewiesenen Autor;
  9. "Content".


Die Überschrift, der Titel

Eine Überschrift kann ebenso leicht zu lang wie aber auch zu knapp ausfallen.
Ein Beispiel in mehreren Variationen:

  • "BETRIEBSAUSFLUG"
  • "EINLADUNG ZUM BETRIEBSAUSFLUG"
  • "EINLADUNG ZU UNSEREM BETRIEBSAUSFLUG HERBST 2008 - WEINVERKOSTUNG UND SCHIFFFAHRT IN DER WACHAU"

Das Problem im Falle des ersten Beispiels ist bereits, dass es wahrscheinlich mehrere Einträge in ein Blog geben wird, die die Überschrift Betriebsausflug verdienen. Was im übrigen ein gutes Indiz dafür ist, dass dieser Begriff sich als Kategorie für die Beschlagwortung anbietet.

Das zweite Beispiel ist sowohl knapp als auch aussagekräftig, allerdings etwas müde.

Das dritte Beispiel erzählt bereits einen halbem Beitrag, warum also noch den Artikel lesen?


Ein Tipp:
Denk daran, dass der Titel eines Beitrags nicht nur über dem eigentlichen Artikeltext steht sondern im Blog an verschiedenen Stellen aufgelistet wird. Dann steht die einzelne Überschrift zwischen den Überschriften aller anderen Artikel; etwa in der Übersicht der letzten Beiträge oder in einer Archiv-Übersicht.
Deine Überschrift sollte auch noch in der Auflistung mit anderen Überschriften erstens knapp und zweitens aber auch aussagekräftig sein.


Wie können Überschriften aufgepeppt werden?

bildliche Sprache:

  • "BETRIEBSAUSFLUG IN DIE HERBSTLICHEN WEINBERGE"

als Frage formuliert:

  • "LUST AUF EINE WEINVERKOSTUNG IN DER WACHAU?"

als Ausruf:

  • "AUF ZUR WEINVERKOSTUNG IN DIE WACHAU!"

mit Augenzwinkern:

  • "NUR MEHR RESTPLÄTZE FÜR DEN BETRIEBSAUSFLUG IM HERBST"

die Verknüpfung von drei zentralen Elementen:

  • "DIE DONAU, DIE WEINBERGE UND WIR"

usw.


Übersichtliche Gliederung, Absätze, Zwischenüberschriften
Beispiel aus dem Santa Precaria-Blog mit beiden Absatzarten
Am Bildschirm ist Text lange nicht so ruhig für das Auge wie auf bedrucktem Papier.

Es gilt:
Absätze, Absätze, Absätze!

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, Absätze zu produzieren:

  1. Mit der «Eingabe»-Taste im WYSIWYG-Editor wird ein eigentlicher Absatz produziert. Der Abstand zwischen zwei Absätzen wird dabei vom Layout des Blogs bestimmt und ist nicht identisch mit einer leeren Zeile!
  2. Mit der «Shift»+«Eingabe»-Taste wird im Editor ein einfacher Zeilenumbruch produziert. D.h., es handelt sich eigentlich nicht um einen Absatz, dennoch kann mit diesem Zeilenumbruch eine Art Absatzformatierung erreicht werden.

Wird nicht im WYSIWYG-Editor gearbeitet sondern direkt in der Ansicht mit HTML-Code, so bedeutet die «Eingabe»-Taste einen einfachen Zeilenumbruch. Für eine Absatzformatierung müsste dann zweimal die «Eingabe»-Taste gedrückt werden.


Zwischenüberschriften
Neben der häufigen Verwendung von Absätzen ist für das Lesen von Texten am Bildschirm ein Element besonders hilfreich: die Zwischenüberschrift.

Zwischenüberschriften strukturieren auch gedruckte Texte in Zeitschriften übersichtlich, sie leiten das Auge an und verhindern, dass Text wie ein massiger Haufen von Buchstaben aussieht.
Was für gedruckte Zeitschriften gilt, ist am flimmernden Bildschirm noch deutlich wichtiger und angenehmer. Die Leserinnen und Leser werden es danken.

Technisch ist das Erstellen von Zwischenüberschriften denkbar simpel. Einfach einen Zeilenumbruch machen und die Zwischenüberschrift fett formatieren.
Natürlich kann auch die Formatvorlage für eine Überschrift verwendet werden. Diese sind jedoch in den meisten Fällen unruhiger und stören meist das Schriftbild.


Ein Tipp:
Als Daumen-mal-Phi-Regel könnte folgendes gelten:
  • Zwei bis maximal drei Sätze bilden einen Absatz.
  • Alle zwei bis maximal drei Absätze wäre eine Zwischenüberschrift angenehm.


Der Gebrauch des Seitenumbruchs
Für die übersichtliche Gliederung – in dem Fall nicht des einzelnen Beitrags sondern aller auf der Vorderseite des Blogs angezeigten Beiträge – ist es sehr förderlich in jeweils gleichen Abständen pro Artikel einen Seitenumbruch einzufügen.

In einigen Blogs wird dieses Stilmittel soweit getrieben, dass von einem Eintrag immer nur der Titel und ein kurzer Vorspann sichtbar sind. Dann kommt schon der nächste Eintrag mit Titel und Vorspann, dann der nächste usw.
Zum Lesen der Artikel müssen dann die Seitenumbrüche angeklickt werden.


Die durchgängig einheitliche Formatierung

Das für Leser- und BesucherInnen von Webseiten und Blogs als angenehm empfundene Gefühl der Übersichtlichkeit, des ruhigen Schriftbildes und der guten Lesbarkeit ist gar nicht so einfach zu erreichen. Der Weg dorthin führt über laufendes Nachjustieren, Verbessern, Feedback einholen und über das Schulen des eigenen Blicks für übersichtliche Gestaltung.

Gute Lesbarkeit und angenehme Übersicht sind zuerst einmal "Übung".

Zu den Punkten der Übung gehört u.a. die Erfahrung, dass anfangs fast jeder Beitrag etwas anders formatiert aussieht, ohne dass man das wollte. Mit der Zeit merkt man zudem erst richtig, wie auch schon leichte Inkonsequenzen in der Gestaltung der Beiträge als störend und irgendwie unruhig empfunden werden.

Es ist wie bei Zeitungen, Zeitschriften und Büchern:

  • je einheitlicher das Design, die Layoutierung, die Formatierung usw. → desto angenehmer und professioneller wirkt die Publikation.

In diesem Sinne gilt:

  • Vermeide den übermäßigen Einsatz von Farben, von verschiedenen Schriftarten, von unterschiedlichen Überschriften usw.;
  • Gib acht, dass wiederkehrende Elemente in gleicher Weise formatiert und angeordnet werden; z.B. Zitate, die Art der Linksetzung, die Formatierung von Links, ...;
  • Versuch mit der Zeit durchgängige Standards zu entwickeln; z.B. immer ein Vorspann, strukturierende Trennlinien, einheitlich gestaltete Zwischenüberschriften, ...;
  • Beschränkung auf eine Farbe für gewisse Gelegenheiten, immer die gleiche Formatierung und Formulierung wiederkehrender Begriffe wie z.B. beim Namen des Betriebs, beim Ansprechen des Betriebsrats, bei der direkten Ansprache der KollegInnen oder beim Erwähnen gewisser Personen;


Ein Tipp:
Wenn Texte nicht für das Blog neu geschrieben werden bzw. im Blog neu getippt werden sondern aus Dokumenten in den Editor hineinkopiert werden, schalte immer zuerst auf die HTML-Code Ansicht um!

Du solltest v.a. aus Word-Dokumenten nie etwas direkt in die Ansicht des WYSIWYG-Editors hineinkopieren. Es kommt jede Menge HTML-Code mit und stört die Formatierung.
Selbst wenn Dir das schon passiert ist, dann schneide noch einmal alles aus dem WYSIWYG-Editor aus, wechsle in die Ansicht "HTML-Code" und füg den Text neu ein. Dadurch wird der Text von Formatinformationen gereinigt.
Nun wechsle wieder in die WYSIWYG-Ansicht und formatier den Beitrag so, wie Du das als Standard für Dein Blog entwickelt hast.


eine gut nachvollziehbare Beschlagwortung
Kriterien für Kategorien (-> sbsm)
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